Wer trägt die Kosten einer Psychotherapie?

Als private Psychotherapeutische Praxis können wir leider nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Folgende Möglichkeiten der Kostenübernahme bestehen:

 

Private Versicherungen und Beihilfe

In der Regel übernehmen private Krankenversicherungen und die Beihilfe die Kosten für eine Verhaltenstherapie bei einem approbierten Psychologischen Psychotherapeuten, wenn eine entsprechende Indikation vorliegt. Bei der Beihilfe und einigen privaten Versicherungen wird nach den ersten fünf Sitzungen ein Antrag auf Kostenübernahme weiterer Sitzungen erwartet. Dies gilt auch für die KVB (Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten).

 

Bundeswehr

Die Bundeswehr übernimmt bei entsprechender Indikation die Kosten für eine Verhaltenstherapie in einer privaten Psychotherapeutischen Praxis. Hierzu stellt Ihnen der zuständige Arzt oder die zuständige Ärztin zunächst den Sanitätsvordruck Kostenübernahmeerklärung (San/Bw/0218) für die ersten fünf Sitzungen aus. Im Anschluss kann die Übernahme weiterer Sitzungen beantragt werden.

 

Berufsgenossenschaften

Nach Absprache mit der zuständigen Berufsgenossenschaft (BG), kann diese die Kosten für eine Psychotherapie in privater Praxis übernehmen.

  

Selbstzahler

Natürlich können Sie sich auch dafür entscheiden, Ihre Behandlung selbst zu finanzieren. Formalitäten mit Versicherungen spielen für Sie dann keine Rolle. Die Kosten für Verhaltenstherapie richten sich nach der aktuellen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).